Architekten Adrian Walther, Pascal Hendrickx und Robert Fischer, Zürich

In Zürich wird über eine Urbanisierung des Klettersports diskutiert. Der Swissmill-Silo - ein 118 Meter hoher Betontower - soll als "Zürinordwand" zum Klettern genutzt werden. Mit dem Silo als Kletterturm hätte Zürich die höchste, urbane Kletterroute weltweit. Ein zukunftsstarkes Thema, das weit in den Städtebau hineinreicht.

Dass Bauwerke aus Beton dafür besonders geeignet sind, ist ein Nebeneffekt, der in Zürich nun erkannt wurde. Die Kletterrouten an der Pont de Perolles in Fribourg und der Staumauer vom Lago di Luzzone belegen die Realisierbarkeit von Kletterrouten an bestehenden Gebäuden und Infrastrukturen auch in der Schweiz.

Das Klettern draussen, mitten in der Stadt hat für die Architekten des Projekts hohe Aktualität – nicht zuletzt dank des breiten und positiven Echos, welches die Idee "Zürinordwand" ausgelöst hat. Das Kornhaus ist nicht das einzige Bauwerk in Zürich, an dem urbanes Outdoor-Klettern denkbar ist. Die Architekten hoffen bald, zusammen mit den Eigentümern ein entsprechendes Projekt präsentieren zu können.