betonsuisse_title_header_print_logo

betonsuisse_title_organisation

Volltextsuche

Architekturpreis BETON17

Churer Architektin gewinnt den Architekturpreis beton

Seit 1977 wird der Architekturpreis Beton im vierjährigen Rhythmus verliehen. Der Wettbewerb will herausragendes Schaffen mit Beton fördern und nimmt in seiner Ausrichtung und seinem inhaltlichen Anspruch seit mehr als vier Jahrzehnten einen besonderen Platz innerhalb der Schweizer Architekturpreise ein. So spiegelt der Preis das Baugeschehen in der Schweiz, inspiriert den Diskurs über gute Architektur und zeigt die gestalterischen Potenziale des Baustoffs Beton.

Seit vergangenem Samstag stehen die Preisträger des klassischen Wettbewerbs als auch des Förderpreises für Jungarchitekten fest. In einem dreistufigen Auswahlverfahren, welches seinen Abschluss in der Vorort-Begehung der Objekte der engeren Wahl fand, hat eine Fachjury unter der Leitung von Professor Mike Guyer aus insgesamt 157 Eingaben zwei Preisträger erkoren und drei Anerkennungen ausgesprochen.

Die Churer Architektin Angela Deuber obsiegt mit ihrer Einreichung im klassischen Wettbewerb, der mit 50‘000 Franken dotiert ist. Der klassische Wettbewerb war gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Bauten mit hoher gestalterischer Qualität und sorgfältiger architektonischer Umsetzung.

Neben dem preisgekrönten Gebäude von Angela Deuber vermochten die Einreichungen von Christ & Gantenbein, Basel, von Meili & Peter Architekten AG, Zürich sowie von Penzel Valier AG, Zürich nachhaltig zu überzeugen. Diese drei Architekturbüros werden für ihre Projekte mit je einer Anerkennung ausgezeichnet.

Im Rahmen des Förderpreises konnten sich Jungarchitekten bewerben, die einen frischen Umgang mit Beton pflegen. Der Förderpreis will die Arbeit vielversprechender, junger Architektinnen und Architekten honorieren und fördern und ist mit einem Preisgeld von 10‘000 Franken dotiert. 2017 geht der Preis an den 39-jährigen Architekten Christian Scheidegger von Atelier Scheidegger Keller in Zürich.

Teilnahmebedingungen

Klassischer Wettbewerb
Es können Gebäude eingereicht werden, die zwischen dem 1. Januar 2012 und dem 31. Dezember 2016 in der Schweiz oder in Liechtenstein fertiggestellt worden sind und bei denen Beton überwiegend als Ausdrucksmittel eingesetzt wird. Architekten und Architektenteams sind eingeladen, ein oder mehrere fertiggestellte Gebäude einzureichen.

Förderpreis für JungarchitektInnen

Im Rahmen des Förderpreises können sich JungarchitektInnen bewerben, die einen frischen, vielleicht auch experimentellen Umgang mit Beton pflegen. Sie müssen nach dem 31. Dezember 1975 geboren sein und können ebenfalls ein oder mehrere Gebäude, die zwischen dem 1. Januar 2012 und dem 31. Dezember 2016 in der Schweiz oder in Liechtenstein fertiggestellt worden sind, zum Wettbewerb einreichen. Bei einer Bürokonstellation von mehreren Inhabern darf keiner der Büromitinhaber älter als 40 Jahre sein. Die Jungarchitekten nehmen automatisch an beiden Preisen teil.

Bei beiden Wettbewerben gilt:

Ausgenommen sind Verkehrsbauten (z.B. Brücken, Strassen, Tunnelbauten etc.) sowie Objekte, die bereits für den Architekturpreis BETON 13 eingereicht worden sind.




APB13

Aus gesamthaft 140 Eingaben hatte 2013 die sechsköpfige Fachjury unter dem Vorsitz von Professorin Annette Spiro in mehreren Schritten eine Anzahl von Gebäuden ausgewählt, die auf einer dreitägigen Tour besucht, eingehend diskutiert und beurteilt wurden. Dabei standen Fragen nach der Zukunft des Bauens mit Beton, nach der Art und Weise seines Einsatzes, nach seinem architektonischen und technischen Potenzial uns seiner Ausdruckskraft im Zentrum. Ein besonderes Augenmerk galt dem Konzept der Tragstruktur sowie der Ausschöpfung des plastischen Potenzials von Beton.

Preisträger

Den klassischen Wettbewerb gewann das Basler Architekturbüro Buchner Bründler Architekten mit den Einreichungen Casa d'Estate und Wohnhaus am Bläsiring.

Förderpreis für JungarchitektInnen

Der mit einem Preisgeld von 10'000 Franken dotierte Förderpreis für Jungarchitekten ging an den Zürcher Architekten Lukas Lenherr für seinen Erstling Fünf Häuser.

Auszeichnungen

Im klassischen Wettbewerb überzeugten die Casa ai Pozzi von Silvia Gmür Reto Gmür Architekten, Basel und das Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen von Staufer & Hasler Architekten, Frauenfeld; beide Architekturbüros wurden für ihre Werke ausgezeichnet

Publikation

Die Publikation zum Architekturpreis BETON 13 dokumentiert in neuem Design die preisgekrönten Bauten in Beton sowie sämtliche 140 nominierten Objekte.


Ende Inhaltsbereich



Objektgalerie web



Sämtliche eingereichten Projekte wurden 2013 zum ersten Mal in einer webbasierten Objektgalerie vorgestellt. Das hohe Niveau im Umgang mit Beton bewies, dass das Gespür für diesen Baustoff in Schweizer Architektur- und Ingenieurbüros zuhause ist.

Partner

MINERGIE EUPAVE Logo Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz NNBS


http://betonsuisse.ch/architekturpreisbeton/index.html?lang=de