Beton prägt seit jeher das Bauen. Er bildet das Fundament von Gesellschaft und Kultur, ist wandelbar und zukunftsfähig. Seine Rolle, seine Bedeutung und sein Einsatz müssen heute angesichts des Klimawandels neu verhandelt werden. Beton schafft Räume für Bildung, Arbeit, Forschung und Freizeit. Ob Wohnhaus, Stadion oder Kulturbau – zeitgenössische Architektur und Städtebau sind ohne den Baustoff Beton nicht vorstellbar. Beton ermöglicht Architekten und Ingenieuren dauerhafte Bauwerke, bei denen die gestalterischen und tragwerkstechnischen Belange ineinander übergehen.
 

Seit 1977 zeichnet der Architekturpreis Beton im vierjährigen Rhythmus hochstehende Architektur im ganzheitlichen Sinne aus. Auch die kommende Ausgabe des Wettbewerbs will vorbildliches Schaffen mit Beton fördern. Die Preisfamilie besteht aus dem klassischen Wettbewerb und dem 2013 geschaffenen Förderpreis, mit welchem qualitätvolle Arbeiten junger Architektinnen und Architekten mit Beton honoriert werden sollen. Die Verleihung des Architekturpreises Beton erfolgt durch Betonsuisse, ein Gemeinschaftsunternehmen der an der Wertschöpfung von Beton beteiligten Organisationen der Baustoffindustrie.
 

Teilnahmebedingungen: Klassischer Wettbewerb

Es können Gebäude eingereicht werden, die zwischen dem 1. Januar 2016 und dem 31. Dezember 2020 in der Schweiz oder in Liechtenstein fertiggestellt worden sind und bei denen Beton überwiegend als Ausdrucksmittel eingesetzt wird. Architektinnen / Architekten und Architektenteams sind eingeladen, ein oder mehrere fertiggestellte Gebäude einzureichen.
 

Teilnahmebedingungen: Förderpreis für Jungarchitekt/innen

Im Rahmen des Förderpreises können sich JungarchitektInnen bewerben, die einen frischen, vielleicht auch experimentellen Umgang mit Beton pflegen. Sie müssen nach dem 31. Dezem ber 1979 geboren sein und können ebenfalls ein oder mehrere Gebäude, die zwischen dem 1. Januar 2016 und dem 31. Dezember 2020 in der Schweiz oder in Liechtenstein fertiggestellt worden sind, zum Wettbewerb einreichen. Bei einer Bürokonstellation von mehreren Inhabern darf keiner der Büromitinhaber älter als 40 Jahre sein. Die JungarchitektInnen nehmen automatisch an beiden Preisen teil.

 

Bei beiden Wettbewerben gilt:

Ausgenommen sind Verkehrsbauten (z.B. Brücken, Strassen, Tunnelbauten) sowie Objekte, die bereits für den Architekturpreis Beton 17 eingereicht worden sind.


Preis

Der Architekturpreis Beton ist mit 50'000 CHF dotiert, der Förderpreis mit 10'000 CHF.  Das Preisgeld erhält jeweils die Architektin / der Architekt oder das Architektenteam des ausgezeichneten Gebäudes. Die Preissumme kann bei beiden Wettbewerben nach Ermessen der Jury auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden. Die herausragenden Projekte und der Wettbewerb werden in einem Buch, in einer Wanderausstellung sowie im Web präsentiert.


Jury

Die Jury setzt sich aus Personen der Bereiche Architektur, Bauingenieurwesen und Lehre zusammen:


JURYPRÄSIDENT

Elli Mosayebi, Prof. Dr., Dipl. Arch. ETH/SIA/BSA, EMI Architekten, Zürich; Professorin für Architektur und Entwurf an der ETH Zürich


JURYMITGLIEDER

  • Stefan Cadosch, Dipl. Arch. ETH/SIA, Präsident SIA, Zürich
  • Angela Deuber, Dipl. Arch. ETH/SIA, ADA Angela Deuber Architects, Zürich
  • Patrick Gartmann, Dipl. Ing. + Arch. FH/SIA/BSA, Ferrari Gartmann AG, Chur
  • Joseph Schwartz, Prof. Dr. sc. techn., Dipl. Bauing. ETH, Dr. Schwartz Consulting AG, Zug; Professor für Tragwerksentwurf an der ETH Zürich
  • Peter Wellauer, Dipl. Bauing. ETH/SIA, Geschäftsführer Betonsuisse Marketing AG, Bern


Die Jurysitzungen sind nicht öffentlich. Die Jurymitglieder können von einer Preisverleihung absehen. Der Juryentscheid ist endgültig und nicht anfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner beider Wettbewerbe werden nach der Jurierung benachrichtigt und der Öffentlichkeit bekanntgegeben. Die ausgezeichneten Objekte werden erst an der Preisverleihung vorgestellt.
 

Weitere Informationen im Flyer zum Architekturpreis Beton 21 (auch in englisch).

 

Jetzt teilnehmen

Villa Sandmeier, Lacroix Chessex Architectes, Genf

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